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Klimaneutral Bauen

Bautrend Minergie-A: So lebt es sich klimaneutral

Ein Minergie-A-Haus versorgt sich und seine Bewohner mit selbst produzierter erneuerbarer Energie und erreicht so das Ziel der klimapolitik, bis 2050 möglichst CO2-frei zu sein.

Das Haus besteht aus einem Neu- und einem Umbauteil.

Mehr Energie zu produzieren, als über das Jahr in einem Gebäude benötigt wird, das war vor zehn Jahren noch reine Utopie. Mit Minergie-A-Gebäuden wird dies möglich – und die Nachfrage nach solch klimafreundlichen Häusern steigt stetig an.

Viel Innovation unter einem Dach

Ein energieeffizientes Gebäude muss als Gesamtsystem betrachtet und auch so geplant werden. Es braucht ein gutes Zusammenspiel von Architektur und Gebäudetechnik. Ein Minergie-A-Gebäude hat über das Jahr gesehen eine positive Energiebilanz. Das bedeutet, dass es seinen Energieverbrauch für Heizung, Warmwasser, elektrische Geräte und Beleuchtung durch eigens produzierte erneuerbare Energien – meist Photovoltaik – deckt. Das klappt nur dank einer sehr hohen Effizienz der Gebäudehülle und der Geräte.

Ein Minergie-A-Generationenhaus (Fotografien: Julian Salinas / Basel)

Knacknuss Winterstrom

Die Saisonalität von Stromproduktion und -bedarf gewinnt in den nächsten Jahrzehnten an Bedeutung: Im Winter ist erneuerbare, saubere Energie für die vielen zusätzlich installierten Wärmepumpen ein knappes Gut. Im Sommer ist Strom dank Photovoltaik zeitweise im Überschuss vorhanden. Wir müssen daher den Fokus ändern und vermehrt saisonal denken. Minergie-Gebäude sind darum im Winter besonders energieeffizient. Im Sommer wird, wenn möglich, die Überschussproduktion für den Winter gespeichert. Minergie bemüht sich derzeit zusammen mit anderen Verbänden und Unternehmungen, innovative Lösungen bekannt und wirtschaftlich zu machen.

Effizienz trifft auf Behaglichkeit

In einem Minergie-A-Gebäude zu wohnen oder zu arbeiten, verbessert nicht nur den CO2-Fussabdruck, es lebt sich auch komfortabler. Im Sommer wie im Winter bewegt sich die Innentemperatur im idealen Bereich und die Luft ist stets frisch. Wer einen Schritt weitergehen will, baut nach dem Zusatz ECO. Dies garantiert, dass nur Systeme und Materialien zum Einsatz kommen, die mit nachhaltigem Bauen vereinbar sind. Zudem wird sichergestellt, dass auch während des Baus möglichst wenig CO2 ausgestossen wird – für ein rundum klimafreundliches Gebäude.

Erstellt: 06.11.2020 07:00 Uhr

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Dieser Beitrag wurde von onlineimpact. in Kooperation mit Minergie erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.