Hybrider Unterricht Modernes Bauen braucht moderne Ausbildungsmodelle

Digitale Transformation ist kein Wettbewerbsvorteil mehr, sondern eine Pflicht gegenüber Marktteilnehmenden. Dieser Anspruch setzt sich auch die gibb Berufsfachschule Bern. Das Bildungsunternehmen bietet seit August 2021 das hybride Unterrichtsmodell. Der klassische Präsenzunterricht wird mit digitalen Unterrichtssequenzen ergänzt. Die hybride Unterrichtsform basiert auf den drei Eckpfeiler Präsenzunterricht, Livestreaming und Fernunterricht. Studierende der HF interpretieren gestalterische Konzepte und können diese in zeitgemässe konstruktive Lösungen umsetzen.

Techniker HF Metallbau der gibb Berufsfachschule Bern

Digitale Transformation ist kein Wettbewerbsvorteil mehr, sondern eine Pflicht gegenüber Marktteilnehmenden. Dieser Anspruch setzt sich auch die gibb Berufsfachschule Bern. Lange Zeit wurde das Lernen mit digitalen Medien als Ergänzung zu Lehrveranstaltungen betrachtet. Seit August 2021 setzt das Bildungsunternehmen mediengestütztes Lernen auch in der Baubranche um. Das Ziel des hybriden Studierens besteht darin, technologiebasierte Lernsequenzen so zu kombinieren, dass eine möglichst hohe Effektivität und Effizienz erreicht wird. Nebst digitalem Know-how wird Flexibilität und vernetztes Denken auf- und ausgebaut. Die Bildungsgänge ermöglichen Zugang zu neuen Kompetenzen und bereiten Studierenden auf den veränderten Markt vor.

Chance oder Gefahr? Entscheiden Sie selbst – Ein Beispiel auch aus der Automobilbranche

Im Weiterbildungslehrgang «Betriebswirt*in im Autogewerbe» werden nebst den klassischen betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten ebenfalls die drei Kompetenzen (Langfristdenken, Wahrnehmung und Umgang mit Menschen) gefördert und gefordert. «Es ist Wahnsinn, wie sich die Autobranche und die ganze Welt verändert. Wir stehen vor einem fundamentalen Umbruch» sagt Ernst-Peter Walther, Dozent und gelernter Automechaniker.

Langfristdenken: Die meistens Trends, Technologien und Themen, die unsere Zukunft in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren bestimmen werden, sind bereits heute sichtbar. Die Zukunft ist also schon da, sie ist nur noch nicht bei allen gleichmässig angekommen. Wenn wir uns den ganzen Tag nur mit den aktuellen und vermeintlich wichtigen News befassen, werden wir garantiert von der Zukunft überrascht. Die Zeit nutzen wir sinnvoller, indem wir uns mit Annahmen und Szenarien der Zukunft auseinandersetzen. Daraus lassen sich Chancen, Visionen und Strategien entwickeln. Dies ist einfacher gesagt als getan, denn unsere Spezies ist seit jeher für den Augenblick und die schnell eintretende Belohnung gemacht. Um uns aus unserer angeborener Kurzfrist-Orientierung zu befreien, benötigt wir immer wieder grossen Willen und entsprechende Übung.

Eigene Wahrnehmung: Jeder kennt das Bild vom halbgefüllten Glas Wasser. Ist es nun halbleer oder halbvoll? Die eigene Wahrnehmung bestimmt das Verhalten massgeblich. Eine identische Situation bedeutet für manche Menschen eine Gefahr und für Andere eine Chance. Viele Garagisten sehen im Autoverkauf grosse Probleme. Ich persönlich erkenne Chancen und sehe das Autohaus als «Verkäufer individueller Mobilität». Es ist dabei egal, ob Sie dem Kunden ein ganzes Fahrzeug verkaufen oder nur dessen Nutzung in Form eines Leasings, einer Abo-Langzeitmiete oder Miete für wenige Stunden. Bereits heute lassen sich daraus Geschäftsmodelle entwickeln. Entscheiden Sie selbst, ob beispielsweise Car-Sharing eine Chance oder eine Gefahr darstellt?

Umgang mit Menschen: Die besten Visionen und Strategien führen nur in der Umsetzung zum Erfolg. Die Welt mag noch so digital sein, Sender und Empfänger sind immer noch Menschen. Der Umgang mit Menschen ist für mich eine wichtige Kompetenz. Binden Sie sich mit Menschen und schaffen Sie gegenseitiges Vertrauen. Die Kraft der emotionalen Bindung wirkt bei Kunden wie bei Mitarbeitenden.

Hybrider Unterricht schafft Flexibilität und fördert neue Lernmethoden

Flexibilität schafft Fortschritt

Die hybride Unterrichtsform basiert auf den drei Eckpfeiler Präsenzunterricht, Livestreaming und Fernunterricht. Studierende der HF interpretieren gestalterische Konzepte und können diese in zeitgemässe konstruktive Lösungen umsetzen. «Wir als Bildungsanbieterin wollen Lernenden und Studierenden eine zeitgemässe Lernumgebung bieten. Der Pilotbildungsgang läuft seit August 2021 und erntet viel Lob. Studierende schätzen die neuen Möglichkeiten aufgrund des hybriden Unterrichts und wir können die künftigen Führungsleute optimal für den Arbeitsmarkt vorbereiten. Nebst Flexibilität schont der neue Bildungsgang auch die Ressourcen Zeit und Geld. Unsere Studierenden sind neu sowohl orts- als auch zeitunabhängiger» sagt Erik Pfeiffer, Leiter Weiterbildung Bau. Weiter erläutert er, dass Technikerinnen und Techniker HF Bindeglieder zwischen den Bau- und Fachplanern, Behörden, Bauherren und den ausführenden Unternehmen sind.

In ihrer Funktion arbeiten sie mit verschiedensten Anspruchsgruppen und Kanälen. Diese geforderte Flexibilität ermöglicht nun auch dieser berufsbegleitende Bildungsgang.

Welche digitalen Arbeitsformen sind bei welchen Inhalten sinnvoll? Was wird in der Höheren Berufsbildung an Distanzlernen von Schulen gefordert? Mit solchen Fragen beschäftigen sich Bildungsunternehmen intensiv. «Wir bewegen uns in einem Spannungsfeld zwischen pädagogisch-didaktischen Überlegungen, den Anforderungen der Wirtschaft und den Bedürfnissen unserer Lernenden und Studierenden. Schulen werden agiler, sie passen sich laufenden Veränderungen nicht nur an, sie antizipieren sie und nutzen dabei das kreative Potenzial ihrer Mitarbeitenden, Lernenden und Studierenden.» Sonja Morgenegg-Marti, Direktorin der gibb Berufsfachschule Bern.

Modernes Bauen braucht moderne Ausbildungsmodelle

Haben Sie Fragen zum hybriden Unterricht in der Baubranche? Kontaktieren Sie uns!

Ihre Ansprechperson: Erik Pfeiffer

+41 (0)31-335 91 54

erik.pfeiffer@gibb.ch

www.gibb.ch/weiterbildung

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Erstellt: 13.12.2021 07:00 Uhr

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Dieser Beitrag wurde von onlineimpact. in Kooperation mit gibb Berufsfachschule Bern erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.