KI-Kompetenz Potenziale heben
Auch in der Weiterbildung spielt Künstliche Intelligenz (KI) eine immer wichtigere Rolle. Durch den Einsatz können Lernprozesse optimiert, Wissen besser vermittelt und individuelle Fortschritte besser nachverfolgt werden. Trotz dieser Vorteile kommen KI-Technologien in weniger als der Hälfte der vom SVEB Schweizerischen Verband für Weiterbildung befragten Schweizer Organisationen zum Einsatz (Stand Frühjahr 2024) – am häufigsten in den Bereichen Marketing und Kommunikation sowie in Lehr- und Lernsettings. Besonders gefragt sind hierbei Sprachverarbeitungstools wie ChatGPT, DeepL oder Gemini, meist zur Erstellung von Lernmaterialien.
Ethische Herausforderungen
Doch wie sind die befragten Anbieter grundsätzlich gegenüber KI eingestellt? Kurz: weitestgehend positiv, jedoch mit einer kleinen Einschränkung. Rund zwei Drittel gehen davon aus, dass KI einen positiven Effekt auf die Qualität von Weiterbildungsangeboten hat, insbesondere bezüglich eines Nutzens für die Individualisierung von Lehr-/Lernsettings. Bedenken äussern 60 Prozent der Organisationen in Hinblick auf ethische Risiken, genauer auf Datenschutz und die potenzielle Substitution der Lehrpersonen durch KI. Grundsätzlich gilt es sicherzustellen, dass KI-Systeme gerecht, verantwortungsbewusst und transparent eingesetzt werden.
Interesse vorhanden
Doch wie es um die KI-Kompetenz des Weiterbildungspersonals bestellt? Lediglich 39 Prozent der Organisationen konnten bejahen, dass ihre Mitarbeitenden über ausreichende Kompetenzen verfügen. Das Gute: Das Interesse des Personals ist gross. In 80 Prozent der Organisationen besteht die Bereitschaft, KI in die Arbeit zu integrieren. Berührungsängste mit KI gibt es in der Weiterbildung also nicht, das Potenzial muss lediglich weiter gehoben werden.
Erstellt: 27.01.2026 07:00 Uhr
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