Zufriedene Mitarbeiter Unsere Mitarbeitenden sind das Herzstück unseres Erfolgs

Auf Wachstumskurs im Krisenjahr? Der internationale Spezialitätenchemiekonzern Sika hat bewiesen, dass es geht. Dank innovativer Produkte und einer starken Unternehmenskultur ist Sika auf der Überholspur.  

Knapp 23 Prozent der Sika Mitarbeitenden sind weiblich. Der Frauenanteil soll vor allem im Vertrieb gesteigert werden.

Frau Marzi, Krisen gehen offensichtlich spurlos an Sika vorüber. Nach der erfolgreich geführten Abwehr des Übernahmeversuchs wurden nun selbst im Corona-Geschäftsjahr 2020 Rekordresultate erzielt. Wie hat Sika das geschafft?
Wir verfügen über ein starkes Geschäftsmodell und eine klare Strategie, die es uns nicht nur erlauben dynamisch zu wachsen, sondern sich auch durch Krisenresistenz auszeichnen. Ein Geschäftsmodell und eine Strategie sind aber nur so gut wie die Mitarbeitenden, die sie umsetzen. Selbst im Krisenjahr 2020 haben unsere weltweit knapp 25‘000 Mitarbeitenden ausserordentliches geleistet und haben sich intensiv für unsere Ziele und jene unserer Kunden engagiert. Insbesondere unsere starke Unternehmenskultur ist dabei ein wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil unseres Erfolgs.


Wodurch zeichnet sich für Sie eine starke Unternehmenskultur aus?
Nun, ich kann nur für Sika sprechen. Trotz der Tatsache, dass wir mittlerweile ein internationales Unternehmen sind, das in 100 Ländern mit Tochtergesellschaften aktiv ist, können wir dank unserer dezentralen Organisationsstruktur und der unternehmerischen Denkweise unserer Mitarbeitenden sehr flexibel und schnell auf neue Herausforderungen reagieren. Wir haben eine sehr familiäre, freundschaftliche Arbeitsatmosphäre und starke Unternehmenswerte, die tagtäglich von allen Mitarbeitenden gelebt werden. Das schafft eine hohe Identifikation mit dem Unternehmen und seinem Erfolg. Unsere Mitarbeiterumfrage 2019 belegt dies. Mit 86 von 100 Indexpunkten hat Sika beim Engagement der Belegschaft eine hervorragende Bewertung erzielt. Die Teams sind stolz darauf, für Sika zu arbeiten und sind äusserst engagiert, was ihre Arbeit und den zukünftigen Erfolg des Unternehmens betrifft.


Die Pandemie hat unsere Arbeitswelt umgestaltet. Mitarbeitende sind im Homeoffice, Meetings finden virtuell statt. Denken Sie nicht, dass dies die Ergebnisse negativ beeinflusst?
Nein, das glaube ich nicht. Erstens haben wir rechtzeitig in digitale Kommunikationsplattformen investiert, die von unseren Mitarbeitenden auf hohem Niveau genutzt werden, auch im Austausch mit den Kunden. Und zweitens kümmern wir uns auch in Homeoffice-Zeiten um das Wohl unserer Belegschaft. So führen wir zum Beispiel im Juni einen «Sika Day» durch, ein Tag, an dem die Mitarbeitenden an all unseren Standorten weltweit zusammenkommen und den «Sika Spirit» sowie unsere Unternehmenskultur feiern. Zusätzlich helfen sicherlich auch unsere unkomplizierte Art und Weise der Zusammenarbeit und unsere seit jeher dezentrale Organisationsstruktur.

 

Themen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz dominieren unsere Gesellschaft und die Wirtschaft. Hat man es da als Chemieunternehmen nicht schwerer als andere Unternehmen, langfristig als Arbeitgeber attraktiv zu sein?  
Im Gegenteil, Nachhaltigkeit und der schonende Umgang mit Ressourcen spielen auch bei Sika eine wichtige Rolle. Der Klimawandel stellt gerade den Bausektor vor eine gewaltige Aufgabe. Fast 40 Prozent der globalen CO2-Emissionen sind auf den Bau- und Gebäudesektor zurückzuführen. Ebenso gross sind die Herausforderungen für die Automobilindustrie, in der wir ebenfalls mit unseren Technologien aktiv sind. Bereits heute verfügen wir über ein breites Portfolio an Produkten, die emissionsarmen Beton ermöglichen, und über energieeffiziente Fassadensysteme oder Klebstoffe für klimaschonende Fahrzeuge beziehungsweise Elektrofahrzeuge. Sika ist ein «Enabler» im Bereich der Spezialitätenchemie, wo wir führend sind und mit unseren Lösungen sowohl nachhaltiges Bauen und als auch eine nachhaltige Fortbewegung ermöglichen. Das sind Bereiche, die uns auch als Arbeitgeber attraktiv machen.


Automotive und Bau sind traditionell eher männerdominierte Branchen – welche Herausforderungen stellen sich für Sika im Bereich Diversity und insbesondere Gender Diversity?
Da haben Sie zweifelsohne Recht. Das ist ein Thema, das wir aktiv angehen, denn Vielfalt bringt auch vielfältige und innovative Arbeitsergebnisse. Sika ist stolz darauf, viele talentierte Frauen in Führungspositionen zu haben, die hervorragende Arbeit leisten. Wir wollen im Unternehmen auf allen Hierarchieebenen die Frauenquote verbessern, wobei wir auch in den Vertriebsfunktionen grosses Potenzial sehen. Im Rahmen einer Kampagne, die wir 2019 gestartet haben mit dem Motto «Women of Sika» wurde ein Aktionsplan mit Toolkits entwickelt, der sich auf die verstärkte Rekrutierung, Bindung und Förderung von Frauen ausrichtet. Hier hat sich schon einiges getan.

Unsere Mitarbeitenden sind das Herzstück unseres Erfolgs

Raffaella Marzi Leiterin Human Resources & Compliance, Mitglied der Konzernleitung

Raffaella Marzi trat 2014 als Group Compliance Officer und Legal Counsel bei Sika ein. Seit 2019 ist sie in der Funktion Head of Corporate HR & Compliance tätig und wurde im November 2020 zum Mitglied der Konzernleitung ernannt.

Erstellt: 11.06.2021 07:00 Uhr

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Dieser Beitrag wurde von onlineimpact. in Kooperation mit Sika AG erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.