Geeignete Diagnostik Brustkrebs: Test kann vielen Frauen die Chemo ersparen

Ist eine Chemotherapie wirklich notwendig? Frauen mit Diagnose Brustkrebs sollten mit ihrem Arzt über die geeignete Diagnostik sprechen.

Eine Krebsdiagnose kann verängstigen, belasten und verwirren. Vielen Frauen, bei denen Brustkrebs im Frühstadium diagnostiziert wurde, wird eine Chemotherapie verschrieben, die Nebenwirkungen wie Übelkeit, Haarausfall, Müdigkeit verursachen und die Anfälligkeit für Infektionen erhöhen kann.


Doch obwohl die Chemotherapie eine wichtige Behandlungsoption bei Brustkrebs darstellt, profitieren nicht alle Patientinnen von ihr 1 . Bei Hormonrezeptor-positivem und HER2-negativem Brustkrebs im Frühstadium mit bis zu drei befallenen Lymphknoten kann ein prädiktiver Genexpressionstest eingesetzt werden. Er identifiziert diejenigen Patientinnen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einer Chemotherapie zusätzlich zur Standard-Hormontherapie Nutzen ziehen und solche, die wahrscheinlich keinen Nutzen davon haben. Über- und Unterbehandlung mit Chemotherapie bei Brustkrebs im Frühstadium können somit vermieden werden 2-5 .


Der Test wird an dem bei der Brustoperation entfernten Tumorgewebe durchgeführt. In der Schweiz haben alle Frauen Zugang zum Test. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.

 

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Referenzen:

1. Peto et al, Lancet. 2012, 2.Paik et al, J Clin Oncol. 2006 , 3. Albain et al, Lancet Oncol. 2010, 4. Sparano at al, N Engl J Med. 2018 , 5. Kalinsky et al, SABCS 2020

Erstellt: 23.06.2021 07:00 Uhr

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