Klimaschutz Runter mit den Emissionen

Nur durch konsequenten Klimaschutz wird es möglich sein, das 1,5-Grad-Ziel nach dem Übereinkommen von Paris nicht zu überschreiten. Wie dies gelingen kann und welche Wege der Kanton Zürich geht. 

Runter mit den Emissionen

Ob die zunehmende Hitzebelastung im Sommer, wachsende Trockenheit oder steigende Durchschnittstemperaturen: Die Herausforderungen, welche der Klimawandel mit sich bringt, sind laut «Klima-Risikoanalyse für die Schweiz» des Bundesamts für Umwelt unübersehbar. Der im Juni publizierte Bericht beinhaltet 34 Risiken für die Schweiz, die durch die Folgen des Klimawandels entstehen – der Grund, weshalb sich die hiesige Klimapolitik zum Ziel gesetzt hat, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Damit dies gelingt, soll die Schweiz bis 2050 klimaneutral werden und die Treibhausgasemissionen auf netto null reduzieren. Somit dürfen nur noch so viele Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen, wie durch natürliche oder technische Speicher wieder entfernt werden. 
Zu langsam, wie der Kanton Zürich für sich festgelegt hat: Dieser strebt daher an, die Netto-Null-Treibhausgasemissionen bereits bis zum Jahr 2040 zu erreichen. Und die Voraussetzungen dafür seien besonders günstig, da hier im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt die Emissionen pro Kopf tiefer liegen. Denn im Kanton sind nur vereinzelt emissionsintensive Industriebetriebe ansässig. Auch ist der Motorisierungsgrad angesichts des hohen Anteils am öffentlichen Verkehr sowie am Fuss- und Veloverkehr vergleichsweise gering.


Abfall im Visier
Klar ist: Um die Treibhausgasemissionen schweizweit herunterzuschrauben, braucht es den Einbezug aller Sektoren – ob Gebäude, Verkehr, Industrie und nicht zuletzt den privaten Verbrauch. Stichwort Abfallvermeidung, eine effektive Klimaschutzmassnahme, die Ressourcen schont, Energie spart und die Umweltbelastung reduziert. Mehrweg statt Einweg, das Nutzen statt Besitzen von Dingen, genauso wie das Reparieren statt Neukaufen sind nur einige Beispiele. Aber auch die Industrie ist gefragt, etwa durch den Einsatz innovativer Verfahren, die helfen, Abfälle wie Kunststoffe in wertvolle Rohstoffe umzuwandeln, anstatt sie zu deponieren oder zu verbrennen. Nicht zuletzt soll Künstliche Intelligenz helfen, Abfallwirtschaftsprozesse zu optimieren und Kosten zu senken.

Erstellt: 06.11.2025 07:00 Uhr

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