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Obstbrand

Der Experte für Obstbrand

Bei Obstbrand denken die meisten an Sorten wie Kirschwasser, Zwetschgenwasser oder Williams Birnenbrand. Obstbrände sind nicht so hip wie Gin oder Vodka, doch Kenner wissen, dass die geschmackliche Vielfalt der fruchtigen Destillate immens ist. Die Herstellung von Obstbrand unterscheidet sich von anderen bekannten Spirituosen wie Rum, Gin oder Vodka und zeigt, dass Obstbrand unterschätzt wird.

Williams Birnenbrand ist ein sehr bekannter Obstbrand

Was man über Obstbrand wissen sollte

Obstbrand ist eine klare Flüssigkeit mit einem fruchtigen, meist milden Geschmack. Dieser Schnaps kann aus nahezu allen Obstsorten und Beeren hergestellt werden. Die Spirituosengattung sticht durch ihre grosse Vielfalt hervor. Steinobst wie Kirschen oder Pflaumen und Kernobst wie Apfel und Birne sind der wichtigste Rohstoff der Obstbrenner, aber auch Quitten, Schlehen, Zibarten oder Vogelbeeren eignen sich gut zur Herstellung. Ein Edelbrand wird mit nur einer Obstsorte hergestellt und zeichnet sich durch hohe Qualität aus. Beim sogenannten Träsch dürfen auch mehrere Obstsorten verwendet werden. Dieses Obst stammt häufig von Streuobstwiesen, die von bäuerlichen Betrieben oder Nebenerwerbsbrenner zur Verfügung gestellt werden. Das ist ein Grund dafür, dass in Süddeutschland verstärkt Obstbrand getrunken wird, denn dort gibt es viele solcher Betriebe.

Ein Obstbrand wird in der Regel nach der jeweiligen Frucht in Verbindung mit den Silben "Brand" oder "Wasser" benannt. Es gibt aber auch Ausnahmen, bei denen Brände Kurzbezeichnungen wie „Kirsch“ oder „Williams“ haben. Obstbrand kann gut in Zimmertemperatur und pur getrunken werden, aber auch gekühlt ist er ein Genuss. Ein vielversprechender Trend besteht darin, Obstbrand zu mischen. Innovative Barkeeper bieten zum Beispiel Williams Birne mit Tonic Water und Rosmarin an.

Die Maischetanks werden zum Vergären der Fruchtmaische verwendet

Der Herstellungsprozess

Obstbrände unterscheiden sich bei der Herstellung von anderem bekanntem Schnaps wie Rum, Whisky oder Gin. Bei einem Obstbrand stammt der gesamte Alkoholgehalt aus der Obstmaische, was bei anderen Spirituosen wie Gin nicht der Fall ist. Ein weiterer Unterschied ist die Destillationshöchstgrenze, denn Obstbrände dürfen nur bis zu weniger als 86 % vol Alkohol destilliert werden. Dadurch ist das Aromaprofil des jeweiligen Obstes so gut erhalten. Bei Rum, Whisky oder Weinbrand hingegen können bis über 90 % vol Alkohol destilliert werden. Ein guter Obstbrand muss zu 100% aus Frucht bestehen und die Maische ist somit die Basis eines Obstlers. In diesem Zusammenhang wird vom Brennen gesprochen, wieso diese Spirituosen Obstbrand genannt werden. Im Gegensatz zu anderen Schnapssorten wird der Fruchtbrand meist nicht in Fässern gelagert und muss nicht lange reifen, da er durch die Basis von mehreren Früchten bereits sehr komplex im Geschmack ist.

Ein Obstbrand sollte einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 % vol besitzen, bei Obstbränden aus dem Schwarzwald oder Franken gilt sogar ein Mindestalkoholgehalt von 40 % vol. Dieser Art von Spirituosen darf kein anderer Alkohol zugegeben werden und ist damit nicht verschnitten. Für Obstbrand gilt ein Aromatisierungsverbot und der gesamte Alkohol muss aus der Fruchtmaische stammen.

In der Distillerie Studer arbeiten die Brennmeister jedes Jahr am Ofen

Die Distillerie mit einzigartigen Rezepten

Auch bei Obstbränden gibt es grosse Unterschiede bei der Qualität und die besten Fruchtbrände sind sortenreine Brände. Die Edelbrände der Distillerie Studer wurden mit diversen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Sie gilt als die am meisten ausgezeichnete Distillerie der Schweiz. Damit wird klar, dass hier Experten am Werk sind.  Der Obstbrand Williams, der als Digestif genossen werden kann, oder der Gravensteiner sind nur einige der hauseigenen Obstbrände und ein purer Genuss.

Seit 1883 werden hier Edelbrände mit Herzblut hergestellt. Jedes Jahr, wenn die Früchte gepflückt wurden, arbeiten die Brennmeister mit viel Leidenschaft am Brennhäfen. Sie arbeiten mit der vergorenen Obstmaische und trennen und konzentrieren den Alkohol. Ihre Erfahrung hat gezeigt, dass der Rohstoff, in diesem Fall das Obst, entscheidend für die Qualität und den Geschmack sind. Deswegen sind gute Edelbrände hochpreisiger als industriell hergestellte Obstbrände. In der Distillerie gibt es die unterschiedlichsten Obstbrände und das Haus Studer gilt als sehr innovativ. So haben sie vor einigen Jahren begonnen für die Lagerung Eichenfässer aus der Schweiz zu verwenden und damit die Variation ihrer hochwertigen Obstbrände ausgeweitet.  Die Distillerie Studer ist somit ein guter Ort für alle die Obstbrand Kenner sind, oder es werden wollen.

 

Erstellt: 11.09.2020 07:00 Uhr

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Dieser Beitrag wurde von onlineimpact. in Kooperation mit Distillerie Studer erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.