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Spirituosen

Die Erfolgsgeschichte von Schweizer Spirituosen

Egal ob Whiskey, Rum, Gin oder Vodka - Drinks mit solchen Spirituosen gehören seit Jahrhunderten zum menschlichen Genuss dazu. In der Distillerie Studer werden seit 1883 Spirituosen hergestellt und die Geschichte dieser Schweizer Familie ist faszinierend und eine wahre Erfolgsgeschichte.

Seit 1883 werden in der Destillerie Studer Spirituosen hergestellt

Gin, Rum, Likör und Co.

Der Begriff Spirituose, umgangssprachlich auch Schnaps genannt, leitet sich von dem lateinischen Begriff spiritus ab, was so viel wie Geist heisst. Daher werden solche Spirituosen auch geistiges Getränk genannt. Es handelt sich dabei um eine alkoholische Flüssigkeit, die nach aktuellem CH- und EU-Recht einen Mindestalkoholgehalt von 15 % Vol. aufweist. Dazu zählen zum Beispiel Fruchtbrände, Whisky, Likör, Rum, Tequila oder Cognac. Getränke wie Bier oder Wein gehören nicht dazu. Trotzdem war früher die Bezeichnung Branntwein üblich, die auch heute noch in einigen Gesetzen verwendet wird. Die Gewinnung der alkoholischen Basis von Spirituosen ist durch das Brennen, die sogenannte Destillation, natürlicher, vergorener, pflanzlicher Erzeugnisse möglich. Die alkoholischen Getränke begleiten den Menschen schon seit Jahrhunderten und es gibt viele faszinierende Geschichten über Destillerien. Die Biografie der Familie Studer ist eine Erfolgsgeschichte von Schweizer Spirituosen, mit sagenhaften Episoden, die wahrer nicht sein könnten.

Die Destillerie Studer befindet sich in der vierten Generation

Eine traditionsträchtige Familiengeschichte in der Schweiz  

Die Geschichte der  Distillerie Studer beginnt im Jahr 1883 im Dorf Escholzmatt. Die vier Brüder Robert, Gottfried, Hans und Josef Studer sind wissensdurstig und wollen die Welt sehen. Über Umwege führt es sie von Spanien nach Schottland, wo sie unter anderem von Marie Brizard in Frankreich über die Rezepturen und die Feinheiten der Produktion von Likören und Spirituosen lernen. Die vier Brüder beginnen mit diesem Wissen in ihrer Heimat ausgezeichnete Spirituosen und Liköre zu produzieren. Die Spezialität des Hauses sind in dieser Zeit feine Confiserien wie Bonbons, Dragées und Caramel-mou. Besonders ihre süßen Liköre sind beliebt und die Brüder feiern Erfolge. Nachdem der Erste Weltkrieg überstanden ist, blüht das Geschäft erneut auf und die Distillerie Studer geniesst einen ausgezeichneten Ruf, erhält Auszeichnungen und ist Generalimporteur edler Tropfen. Alles läuft gut, bis die Fabrikanlage in der Nacht vom 6. Februar 1922 in Flammen steht und niederbrennt.

Der Großteil der Familie kommt mit dem Rückschlag nicht zurecht und gibt auf. Werner, der älteste Sohn von Hans, nimmt allen Mut zusammen und baut die Destillerie mit seiner Frau Mathilde wieder auf und somit übernimmt die zweite Generation den Betrieb. Der Mut lohnt sich und das Geschäft blüht wieder auf, doch nach 11 Jahren stirbt Werner nach langer Krankheit. Mathilde gibt nicht auf und führt das Unternehmen allein weiter und sichert damit den erfolgreichen Fortbestand. Was sie leistet, ist für eine Frau in den 1930er Jahren einzigartig. Nach dem Zweiten Weltkrieg gibt Mathilde das Unternehmen an ihre Söhne Werner und Hans ab. Eine neue Ära beginnt und Hans eröffnet ein Büro in Genf und Werner kümmert sich um die Deutschschweiz. Die beiden führen die Destillerie, bis sie sie 1990 an die 4. Generation, an Käthi und Ivano Friedli-Studer abgeben.

 

Das Handwerk wurde über Generationen verinnerlicht.

Feiner Gin, Vodka und Absinth aus der Schweiz

In der vierten Generation befindet sich die Destillerie bis heute und das Handwerk wurde über Generationen verinnerlicht. In dieser Destillerie in der Schweiz werden heute die Spirituosen verfeinert, entwickelt und es wird fortlaufend Neues ausprobiert. Noch heute geniessen die feinen Getränke der Brennerei einen hervorragenden Ruf und werden bei nationalen und internationalen Wettbewerben regelmässig ausgezeichnet. Insbesondere ihre Frucht-Edelbrände, aber auch der Gin, Vodka und Absinthe sind in der absoluten Königsklasse zu finden. Noch heutzutage wird hier alles in Handarbeit hergestellt. Ausserdem zeichnet sie sich durch Regionalität und Nachhaltigkeit aus und die Produkte sind Swiss Made. Hinter alldem steht Leidenschaft als treibende Kraft. Die Distillerie Studer steht für Zeit und Geist, Zeitgeist also und das auch in Zukunft.

Erstellt: 20.08.2020 07:00 Uhr

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Dieser Beitrag wurde von onlineimpact. in Kooperation mit Distillerie Studer erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.