Kryptowährungen Erst informieren, dann einsteigen

Wer in Kryptowährungen investiert, sollte Optionen vergleichen und nur Geld einsetzen, das nicht dringend benötigt wird. Wer diese Regeln beachtet, ist bestmöglich auf diese neue Finanzwelt vorbereitet.

Erst informieren, dann einsteigen
NEUN VON ZEHN PERSONEN HABEN BEREITS VON DIGITAL­WÄHRUNGEN GEHÖRT

Geld langfristig an der Börse anzulegen, gehört zu den erfolgreichsten Strategien in der Altersvorsorge. Nirgendwo anders sind die Renditen höher –erst recht in Zeiten jahrelanger Niedrigzinsen. Klar, braucht es hin und wieder gute Nerven, vor allem wenn in Krisenzeiten – wie erst vor wenigen Wochen geschehen, als der Swiss Mark Index Tag für Tag gleich mehrere Prozentpunkte verlor. Turbolenzen, über die Besitzer von Kryptowährungen nur milde lächeln können, wie ein Blick ins vergangene Jahr zeigt: Lag der Bitcoin am 22. Juni vergangenen Jahres noch bei knapp 27’000 Schweizer Franken, erreichte er am 10. November mit der Marke von mehr als 63’000 Schweizer Franken sein Rekordhoch. Aktueller Kurs: 40’857 (Stand: 24. März 2022). Ausschläge nach oben oder unten, die beweisen, welches Potenzial Kryptowährungen wie der Bitcoin in sich tragen.

Steigendes Interesse an Kryptowährungen

Immer mehr Anlegende haben deshalb Kryptowährungen in ihr Portfolio gelegt. Und das Interesse steigt und steigt, wie eine Studie des Beratungsunternehmens Bearing Point belegt. Demnach haben neun von zehn Personen bereits von Digitalwährungen gehört. In Deutschland und Österreich glauben jeweils 40 Prozent der Befragten, dass Kryptowährungen traditionelle Währungen ablösen können. Hierzulande liegt die Zahl derer sogar bei 52 Prozent. Ebenso spannend die Frage, wo sich die Befragten vorstellen können in Kryptoanlagen zu investieren. Während 15 Prozent angaben, dies über ihre Bank zu tun, würden acht Prozent sich direkt an einen Kryptobroker wenden.

So bekannt und beliebt der Kryptomarkt bei immer mehr Menschen wird, so gross die Fragezeichen bei vielen auf der Stirn, wenn es sich um dieses Thema dreht. Denn gerade einmal ein Viertel der Studienteilnehmenden weiss laut der Untersuchung von Bearing Point, wie Kryptowährungen funktionieren. Anlass genug für mögliche Anleger, sich mit Cyberwährungen zu beschäftigen, um am Ende auch erfolgreich zu traden.

Ursprung in der Lehman-Krise

Angefangen hat alles im November des Jahres 2008, als Satoshi Nakamoto – der Name ist ein Pseudonym, dessen Identität bis heute unbekannt ist – die Idee einer Kryptowährung in «The Cryptography Mailing List» vorstellte. Die erste Transaktion mit Bitcoin wurde nur zwei Monate später durchgeführt. Inzwischen gibt es laut investing.com mehr als 10’500 unterschiedliche Kryptowährungen, jedoch schaffen es nur rund 100 zu einem täglichen Handelsumsatz von mehr als 1‘000 US-Dollar. Neben Bitcoin gehören Ether, Ripple und Litecoin zu den bekanntesten Vertretern.

Wallet zum Einstieg

Was Bitcoins und Co. so interessant macht? Sie stehen vor allem im Fokus, weil sie unabhängig von Zentralbanken und Regierungen sind. Deshalb unterscheiden sie sich deutlich von herkömmlichen Währungen. Voraussetzung, um ins Krypto-Geschäft einsteigen zu können, ist das sogenannte Wallet, das es in Form einer App gibt. Anschlies­send besteht mit dem virtuellen Portemonnaie die Option, Bitcoins zu empfangen und zu versenden. Fachleute raten jedoch, ein Wallet stets über offizielle und sichere Kanäle zu beziehen und sie unbedingt auf ihre Echtheit zu prüfen.

Das Gute: Da die Akzeptanz der Digitalwährung zuletzt in immer mehr Bereichen stieg, erkennt inzwischen eine zunehmende Zahl an Unternehmen, aber auch Stiftungen und Organisationen Bitcoins als Zahlungsmittel an. Angesichts der Tatsache, dass sich Tech-Riesen sukzessive diesem Markt öffnen, dürfte es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis wir fast überall mit Bitcoin oder Etherium bezahlen können.

Bitcoin als Zahlungsmittel:

Das sind die Vorteile

Unabhängigkeit: Kryptowährungen sind nicht nur weltweit verfügbar und überall gültig, auch funktioniert die Bezahlung unabhängig von Geldinstituten. Ohne ein Bankkonto oder eine Kreditkarte zu besitzen, lassen sich Bitcoins jederzeit an jeden Ort auf der Welt transferieren.

Transparenz: Bitcoin-Transaktionen basieren auf der Blockchain-Technologie. In der Blockchain wird jede Transaktion zwischen zwei Wallets festgehalten. Zudem werden der exakte Transaktionszeitpunkt, die Höhe des Betrages, die gezahlten Gebühren und die beteiligten Wallet-Adressen registriert.

Sicherheit: Blockchain-Transaktionen sind weder lösch- noch manipulierbar und weisen eine hohe Sicherheit auf. Zudem gehen Transaktionen nur dann über die Bühne, wenn die Absendenden auch wirklich im Besitz der benötigten Bitcoins sind.

Geschwindigkeit: Eine Bitcoin-Transaktion läuft innerhalb weniger Sekunden ab – unabhängig davon, ob Bitcoins im Wert von einem Euro oder im Wert von einer Milliarde Euro verschickt werden.

Erstellt: 19.05.2022 07:00 Uhr

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Dieser Beitrag wurde von onlineimpact. erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.