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Nachhaltiges Anlegen Nachhaltig anlegen – wie geht das?

Sie haben sich sicher auch schon Gedanken zur Nachhaltigkeit gemacht. Vielleicht Solarpanels zu installieren, ein Elektroauto zu kaufen oder weniger zu fliegen. Aber was bedeutet nachhaltiges Anlegen?

Ethos verzichtet seit jeher auf Investitionen in kritische Branchen, wie beispielsweise Rüstung und engagiert sich unter anderem auch für die Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaabkommens.

Nachhaltiges Anlegen gewinnt immer mehr an Bedeutung und die Nachfrage von privaten und professionellen Investoren hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Für die Ethos Stiftung, welche vor 23 Jahren gegründet wurde, waren nachhaltige Anlagen schon immer ein Kernanliegen.
Aber was kann man darunter verstehen? Nachhaltigkeit ist kein geschützter Begriff und es gibt unterschiedliche Definitionen. Sehr häufig trifft man auf das Kürzel ESG, was für «Environment, Social and Governance» steht und in etwa bedeutet, dass Unternehmen ihre Verantwortung in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung wahrnehmen sollen. Darauf fokussiert sich auch Ethos und achtet bei der Auswahl der Unternehmen, wie auch als aktiver Investor darauf, dass die Leistungen eines Unternehmens im Bereich ESG den eigenen hohen Standards genügen.

Selektion

Einerseits werden Branchenausschlüsse angewendet. Das heisst, dass Unternehmen, die in einer von Ethos als kritisch erachteten Branche tätig sind, als nicht investierbar gelten. Dazu gehören Rüstung, Tabak, Glücksspiel, Pornografie, gentechnisch veränderte Organismen in der Agrochemie, Kernenergie, Kohle und fossile Energieträger unkonventionellen Ursprungs. Andererseits werden auch Unternehmen ausgeschlossen, die mit ihrem Verhalten gegen international akzeptierte Normen verstossen, wie Kinderarbeit, Sklaverei, Menschenrechtsverletzungen, Korruption, Kartellabsprachen, Umweltschäden in der Produktion oder auch die Herstellung von Produkten, welche für Mensch und Umwelt schädlich sind.
Ethos schliesst aber nicht nur aus, sondern wendet auch positive Selektions­kriterien an, wie zum Beispiel den «Best-In-Class» Ansatz. Hierbei werden spezi­fisch Unternehmen gesucht, die nach ESG-Kriterien, in ihrer Branche zu den Besten gehören. Das kann sein, dass sich ein Industriekonzern intensiv für einen geringeren Rohstoffverbrauch einsetzt, oder ein globales Unternehmen in seiner Lieferkette sicherstellt, dass bei den Mitarbeitenden, auch in Entwicklungsländern, anerkannte Standards eingehalten werden.

Aktives Aktionariat

Mit einer auf Nachhaltigkeit fokussierten Selektion gibt sich Ethos aber nicht zufrieden. Sobald entschieden wurde, dass in ein Unternehmen investiert wird, nimmt Ethos systematisch die Aktionärsstimmrechte wahr und führt den Dialog mit dessen Führungsinstanzen. So soll sichergestellt werden, dass die Anforderungen bezüglich Nachhaltigkeit eingehalten und wo nötig noch verbessert werden. Ausserdem sollen durch den Dialog mit den Führungsinstanzen Risiken reduziert werden, welche das Unternehmen und die Aktionäre viel Geld kosten könnten.

Wie investiere ich nachhaltig?

Die vorgängig beschriebenen Ansätze der positiven Selektion und des aktiven Aktionariats sind für eine Privatperson kaum umsetzbar. Der Aufwand um Märkte und Unternehmen zu analysieren, wäre enorm und die Möglichkeiten, als Privater mit den Verwaltungsräten der Grosskonzerne den Dialog zu führen, sind schlicht nicht vorhanden. Es macht für Privatpersonen also viel mehr Sinn, in Anlagefonds zu in­ves­tie­ren, welche die Grundsätze der Nachhaltigkeit anwenden. Ethos bietet seit seiner Gründung erfolgreich nachhaltige Anlagefonds an, die seit einigen Jahren auch privaten Investoren offenstehen. Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage und Ihre Bank berät Sie hierzu sicherlich gerne. Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, nur in Fonds zu investieren, welche sowohl mit Ihren Werten als auch Ihrer Risikofähigkeit in Einklang sind. So leisten Sie ganz nebenbei mit Ihren Anlagen auch einen kleinen Beitrag für eine bessere Welt.

Erstellt: 18.01.2021 07:00 Uhr

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Dieser Beitrag wurde von onlineimpact. in Kooperation mit Ethos Stiftung erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.

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