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Digitalisierung

Die Krise als Chance für die Zukunft

Spätestens jetzt in Corona-Zeiten zeigt sich, wie sehr die Wirtschaft an der Digitalisierung hängt. Für viele die einzige Chance zu überleben, aber auch um nachhaltig zu wachsen. 

Die Krise als Chance für die Zukunft
Unternehmen sparen durch Mitarbeiter im Homeoffice teure Büroflächen.

Dass ein winziges, unsichtbares Virus wie Covid-19 seit mehr als fünf Monaten die Welt in Atem hält, hätten nach den ersten Krankheitsausbrüchen in China wohl nur die grössten Pessimisten für möglich gehalten. Beinahe jeder Wirtschaftszweig wird hierzulande inzwischen von den Auswirkungen der Pandemie heimgesucht. Mit erheblichen Folgen auch für die Arbeitnehmenden, von denen rund ein Drittel von Kurzarbeit betroffen ist. 

Selbst die Digitalwirtschaft, die auf den ersten Blick von der Situation profitieren müsste, hadert mit der aktuellen Lage. Dies zeigt eine Befragung der Veranstalter der Kölner Marketingmesse Dmexco unter 800 Digitalentscheidern, wovon 527 aus dem DACH-Raum kommen. 60 Prozent der Befragten gaben an, von der Coronavirus-Pandemie beeinträchtigt zu sein. 

Zuversichtlicher Ausblick

Doch es gibt auch Hoffnung: Rund 70 Prozent gehen davon aus, dass die digitale Transformation von der Pandemie vorangetrieben wird. 42 Prozent der deutschsprachigen Digitalunternehmer schätzen, wirtschaftlich nachhaltig von der Krise profitieren zu können, was auch auf die zunehmende Akzeptanz von Homeoffice zurückzuführen ist. Wie die Ende April veröffentlichte Umfrage ergab, sind die meisten Digitalentscheider der Ansicht, dass Meetings und Konferenzen auch nach der Corona-Pandemie häufiger online stattfinden werden. Aus gutem Grund: Denn Homeoffice ist nicht nur krisensicher, sondern spart zudem Kosten. Auch weil fortan kleinere Büroräume ausreichen, in denen sich die Mitarbeitenden die Arbeitsplätze teilen.

Dennoch gilt es zu hinterfragen, inwieweit oftmals ad hoc eingerichtete Homeoffice-Arbeitsplätze auch dauerhaft den Datenschutz- und Datensicherheitsrichtlinien genügen. Klar ist: Um die Unternehmensdaten und IT-Infrastruktur rundum vor Hackern zu schützen, ist eine sichere Homeoffice-Umgebung unerlässlich, wobei die gleichen datenschutzrechtlichen Regelungen wie im Büro gelten sollten. Geballtes Fachwissen ist hier besonders gefragt, damit nicht gleich die nächste böse Überraschung droht.

Erstellt: 25.08.2020 07:00 Uhr

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Dieser Beitrag wurde von onlineimpact. erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.