Digitale Buchhaltung «Buchhaltung ohne Fibu-Kenntnisse ist möglich»

KMU sollten über ihr Kerngeschäft nachdenken – und nicht über Kontenpläne und Buchungssätze. Mit KLARA könnten sich KMU genau diese Freiheit herausnehmen, sagt Jens Margraf.

Herr Margraf, KLARA wirbt damit, dass ein KMU auch mit sehr begrenzten Kenntnissen von Buchhaltung und Rechnungswesen geführt werden kann. Glauben Sie das wirklich?
Natürlich ist es für Unternehmer von Vorteil, wenn Sie sich in betriebswirtschaftlichen Abläufen gut auskennen. Die Frage ist, ob das in jedem Fall nötig ist. Viele unserer Kundinnen und Kunden sind innovative Start-ups oder Unternehmerinnen und Unternehmer, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und eine GmbH oder eine AG gegründet haben. Der Maler zum Beispiel, der nach 15 Jahren als Angestellter jetzt auf eigene Rechnung wirtschaften will. Da geht es in Bezug auf die Buchhaltung nicht um Raketenwissenschaft, sondern vorerst einfach nur darum, Einnahmen und Ausgaben gesetzeskonform an der richtigen Stelle zu verbuchen. Mit der Business Software von KLARA erhält man einen digitalen Assistenten, der einen durch die Buchhaltung führt und Rechnungen und Belege automatisch verbucht. Daher gelingt die Buchhaltung mit KLARA tatsächlich ohne grosse Finanzbuchhaltungskenntnisse.


Automatisch? Also ohne Kenntnis der Kontenpläne?
Ja, genau. Um beispielsweise eine Rechnung zu verbuchen, reicht es, mit dem Smartphone ein Foto der Rechnung zu machen und dieses ins System zu laden. KLARA erkennt unter Einsatz Künstlicher Intelligenz, worum es sich handelt, und schlägt vor, wie die Rechnung zu verbuchen ist. Mit wenigen Klicks ist die Rechnung erfasst, bezahlt und korrekt verbucht. Das geht blitzschnell.


Dann geht es bei KLARA also vor allem um Zeiteinsparung?
Ich würde eher sagen, Zeitersparnis ist die Folge davon. Hauptsächlich geht es bei KLARA darum, dass sich die Nutzerinnen und Nutzer keine Sorgen machen müssen, etwas falsch zu machen, weil sie sich mit Buchhaltung nicht auskennen. KLARA befähigt die User somit, etwas zu tun, das sie ohne KLARA und ohne viel Lernaufwand nicht könnten. Das ist vor allem zu Beginn einer unternehmerischen Tätigkeit sehr wichtig. Wer mit einem neuen Unternehmen erfolgreich sein will, investiert meistens enorm viel Zeit und Herzblut für sein Business. Da sollte die Buchhaltung so einfach wie möglich erledigt werden können.

Neben dem kostenlosen Angebot von KLARA wird es ab Anfang Jahr ein neues Abo-Modell geben. An wen richtet sich dieses Angebot?
KLARA hat sich zum Ziel gesetzt, «das Büro» für kleine Firmen zu vereinfachen. Start-ups und Mikrounternehmen werden daher auch künftig alle Grundfunktionen, die neben der Buchhaltung nötig sind, kostenlos nutzen können. Mit dem Erfolg der Unternehmen steigt aber meistens auch das Bedürfnis den Digitalisierungsgrad auszubauen. Dieses Bedürfnis befriedigt das neue Abo-Modell neben einem grundsätzlich höheren Automatisierungsgrad beispielsweise mit einem automatischen Bankabgleich in Echtzeit, einem Kreditkartenabgleich und einem automatisierten Spesenmanagement-Modul. Zudem steht den Kunden des kostenpflichtigen Angebots eine persönliche Hotline für KMU zur Verfügung. Das Abo-Modell richtet sich daher nicht zuletzt an Unternehmen, die sich primär um ihr Kernbusiness kümmern wollen im tiefenentspannten Wissen, dass sich ihr digitaler Assistent KLARA um den Rest kümmert – und damit das Büro einfach macht.


Wann lohnt sich ein Wechsel von der kostenlosen Variante zum Abo-Modell?
Die wahre Stärke von KLARA liegt im Zusammenspiel der verschiedenen Softwareangebote, sogenannte KLARA Widgets, die sich konstant austauschen und abgleichen. Je mehr KLARA-Angebote jemand nutzt, desto besser ist KLARAS Automatisierungsprozess für dieses Unternehmen. Ein Wechsel auf das Abo-Modell lohnt sich somit, sobald die eingesparte Arbeitsleistung mehr kostet als die Gebühren, die für die Software anfallen. Erfahrungsgemäss ist das bei einem erfolgreichen Unternehmen eigentlich immer der Fall. Es gibt allerdings noch einen bestimmten Zeitpunkt, den man im Auge behalten sollte.


Und der wäre?
Der 1. Januar. Ein Wechsel von der kostenlosen Variante zum Abo-Modell ist natürlich auch danach jederzeit möglich. Wer aber neu mit KLARA arbeiten will, tut dies mit Vorteil zu Beginn des Geschäftsjahres.

«Buchhaltung ohne Fibu-Kenntnisse ist möglich»

Im Interview

Jens Margraf, Leiter Kundenmanagement

KLARA Business AG
Die KLARA Business AG mit Sitz in Luzern ist ein Tochterunternehmen der Post und Teil der Axon Gruppe. Sie wurde 2016 gegründet und beschäftigt rund 110 Mitarbeitende. Mittlerweile nutzen über 30’000 KMU Dienstleistungen von Klara. Das Unternehmen hilft KMU und Privathaushalten in der Schweiz, administrative Aufgaben zu digitalisieren und zu vereinfachen.

 

Erstellt: 10.11.2021 07:00 Uhr

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Dieser Beitrag wurde von onlineimpact. in Kooperation mit KLARA Business AG erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.