Sinnvoll Planen Beerdigungsplanung zu Lebzeiten

Die life festival gmbh berät bereits zu Lebzeiten, was für eine Beerdigung und allem, was damit zusammenhängt, vorbereitet werden sollte. Das Team fährt zu den Menschen nach Hause, sodass sie in der gewohnten Umgebung sind, und nimmt sich Zeit für ihre Geschichten und Bedürfnisse.

Team: (v.l.n.r.): Renée Haefelin, Angela Villiger, Esther Heini, Martina Dörig

Die life festival gmbh unterstützt und berät Sie in drei Bereichen:


1. Lebensweg
Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag, Anordnung im Todesfall


2. Bestattungsplanung
Organisation der Beerdigung in einem Schloss­turm, auf dem See oder einer Naturbestattung, Blumen, Leidzirkular, Todesanzeige, Lebenslauf, Trauerredner/-in, Musik


3. Administrative Unterstützung
Oft kommt der Tod überraschend. Wenn eine Person dieses Erdenreich verlässt, gibt es auf einmal viel zu tun und oft in einem kurzen Zeitraum.
Wer bereits eine Beerdigung organisieren musste, weiss, was alles auf einen zukommt. Doch wer organisiert Ihre Beerdigung, wenn Sie keine Kinder haben oder diese weit weg wohnen? Wer löst Ihre Wohnung auf?

 

Patientenverfügung/Organ­spende/Exit

Habe ich eine Patientenverfügung? Was macht für mich mein Leben lebenswert? Will ich Organe spenden oder Exit beitreten?


Vorsorgeauftrag
Wenn ich handlungsunfähig bin, wer wird mein Beistand? Es gibt verschiedene Arten von «handlungsunfähig». Wichtig ist, dass im Vorsorgeauftrag für die Personensorge sowohl die Vermögenssorge als auch die rechtlichen Aspekte berücksichtigt sind.


Beerdigung
Die life festival gmbh arbeitet mit verschiedenen Bauern zusammen, welche ihr Land für eine Naturbestattung zur Verfügung stellen. Dort besteht die Möglichkeit, dass wir einen Apfel- oder Birnenbaum pflanzen dürfen, gemeinsam, wenn wir die Asche beisetzen.
Hier eine Zeitfolge der verschiedenen Dokumente:

Der Vorsorgeauftrag erlischt im Todesfall

Beispiel: Hans lebt im Altersheim und ist stark dement. Sein Sohn hat keinen Kontakt mit ihm. Hans ist handlungsunfähig und hat darum einen Beistand (nicht sein Sohn). Dieser macht für Hans die monatlichen Zahlungen, erledigt die Post und was sonst zu tun ist. Hans stirbt, die Beistandschaft erlischt mit dem Tod. Der Verstorbene hat kein Testament. Trotz Kontaktabbruch ist der Sohn jetzt verantwortlich, dass die Beerdigung, die Zimmerräumung, der Nachlass, die Steuererklärung per Todestag geregelt wird.


Administrativer «Karsumpel»
Wenn jemand stirbt, kommen automatisch viele Fragen auf die Hinterbliebenen zu. Es gibt immer mehr Menschen, die die eigenen Beerdigung organisieren, sodass Sie sich auf das Leben konzentrieren können und für alles gesorgt ist. Es ist eine grosse Entlastung für die Hinterbliebenen. Auch wenn sie alleinstehend sind.

Beispiel: Eine Frau, 80-jährig, Doris, alleinstehend. Gemeinsam erarbeiten wir alles rund um die Beerdigung. Wer räumt das Haus? Wer übergibt die Dinge an die Hinterbliebenen? Wer kündigt die Abonnemente, wer löscht die Passwörter auf dem Computer und dem Handy? Wer regelt den Nachlass? Gibt es ein Testament?
Viel Administratives muss erledigt werden, wie Kündigen und Rückforderungen der Abonnemente, Versicherungen, Suisa, Halbtax/GA und Verträge, Löschen der Passwörter, Hausräumung, Hausschlüssel organisieren – und noch vieles mehr.

Beerdigungsplanung zu Lebzeiten

Life festival gmbh

Die life festival gmbh wurde von Angela Villiger, Eidg. FA Treuhänderin, im Dezember 2015 gegründet. In der Zwischenzeit besteht das Team aus vier Fachfrauen, welche Personen in der deutschsprachigen Schweiz betreuen.

Wie kam Angela Villiger mit 35 Jahren auf Idee, für das letzte Fest im Leben eine Firma zu gründen?

«Ich habe eine Grosstante. Auf der gemeinsamen Reise nach New York an ihrem 85. Geburtstag fragte sie mich, ob ich ihren Lebenslauf schreiben möchte. Ich fragte: Willst du sterben? Als sie lachte und meinte, nein, aber was sagst du über mich, wenn ich sterbe? Das brachte mich zum Nachdenken. Auf dieser Reise erzählte sie mir viele spannende Passagen aus ihrem Leben. Es war für mich einfach genial zu sehen, wie ihre Augen begannen zu glitzern, als sie auf ihr Leben zurückblickte. Als wir dann nach Hause kamen, zeigte sie mir, wo die Ordner mit den Verträgen sind, wo alle Rechnungen abgelegt sind, wo die Liste der Adressen ist, und sie erzählte mir, wie ihre Beerdigung aussehen soll.
Als wir alle Dokumente für ihre Hinterlassenschaft er­arbeitet hatten, wurde mir klar, dass es sicherlich viele Menschen gibt, die das gleiche Bedürfnis haben. So begann ich zu recherchieren und sah, dass es ein umfassendes Paket nicht gab.»

Erstellt: 10.05.2021 07:00 Uhr

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Dieser Beitrag wurde von onlineimpact. in Kooperation mit life festival gmbh erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.