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Energieverbrauch

Mit Hoval die ideale MuKEn Standardlösung finden

Auch die Schweiz leistet ihren Beitrag zu einer grüneren Zukunft: Aus diesem Grund wurde die Energiestrategie 2050 formuliert, durch welche bis 2035 eine Reduktion des Energieverbrauchs um 42% und des Stromverbrauchs um 13% pro Person angestrebt wird. Dies hat weitreichende Auswirkungen: Hauseigentümer dürfen bei Heizungssanierungen zukünftig nur noch nach gesetzlich vorgegebenen Standardlösungen vorgehen. Die Heiz- und Klimatechnikexperten von Hoval helfen Hauseigentümern mit einem interaktiven Wegweiser, die für sie ideale Standardlösung zu finden.  

Energieverbrauch in der Schweiz

Knapp 40% des Schweizer Energieverbrauchs wird für Heizen und Warmwasserproduktion verwendet. 60% der Heizungen nutzen noch immer einen umweltschädigenden, fossilen Hauptenergieträger. Damit der Energiebedarf beim Heizen gesenkt wird und der Anteil der erneuerbaren Energien erhöht, erlassen die Kantone energiegesetze Vorgaben, wie für den Heizungsersatz. Damit diese Vorgaben in den unterschiedlichen Kantonen ähnlich ausfallen, erarbeitet die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK) seit 1992 Mustervorschriften für die Kantone im Energiebereich (MuKEn). Die «Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich» (MuKEn) können als gemeinsam erarbeitetes «Gesamtpaket» bezeichnet werden, die energierechtliche Mustervorschriften im Gebäudebereich beinhalten. Sie regeln damit die Grenzwerte des Energieverbrauchs eines Gebäudes und haben das Ziel, den Energieverbrauch pro Kopf und den Ausstoss an CO2 zu reduzieren. Eine der Hauptquellen von Treibhausgasemissionen sind fossile Brennstoffe, die in der Schweiz viel bei der Wärmeerzeugung genutzt werden. In den MuKEn wird daher auch der Einsatz von Heizsystemen festgelegt, weshalb sie tiefgreifende Auswirkungen für Hausbesitzer haben.

Die aktuellen MuKEn

Die MuKEn wurde vielfach überarbeitet und aktuell gelten die Ausführungen von 2014. Für Heizungssanierungen geben die aktuellen MuKEn zum Beispiel folgende Handlungsoptionen vor:

  1. Zertifizierung des Gebäudes nach Minergie: In diesem Fall bestehen keine zusätzlichen Vorgaben bezüglich des Heizsystems.
  2. Erstellung eines Gebäudeenergieausweises der Kantone (GEAK): Wenn ein Gebäude bei der Gesamtenergieeffizienz mindestens die Klasse D erreicht, bestehen keine zusätzlichen Vorgaben bezüglich des Heizsystems.
  3. Umsetzung von einer der elf Standardlösungen: Damit wird entweder der Energieverbrauch um mindestens 10% gesenkt oder der Energiebedarf durch mindestens 10% erneuerbare Energie abgedeckt.

Wohnbauten müssen seit 2020 auf der Grundlage der Beschlüsse der Energiewende 2050 der energetischen GEAK-Gebäudeklasse A oder B gebaut werden. Alle Wohnbauten mit dem Jahrgang 1993 oder älter sind hingegen vorwiegend mit Klasse E bis G bewertet. Der Wärmeerzeugerersatz eines bestehenden Öl- oder Gaskessels muss bei diesen Wohnbauten daher den MuKEn Standardlösungen entsprechen. Als Grundsatz gilt bei den Standardlösungen, dass der Anteil an fossiler Energie 90 % des Bedarfs nicht überschreiten darf. Für diese Umsetzung gibt es eine Vielzahl an Standardlösungen, die zur Erleichterung der Umsetzung dienen. Dadurch soll für jedes Gebäude eine energetisch wie auch finanziell passende Lösung gefunden werden.

MuKEn Standardlösungen

Die hohe Anzahl an Standardlösungen sind für die Hausbesitzer jedoch auch verwirrend und es stellt sich die Frage, welche Standardlösung am besten passt? Diese Standardlösungen existieren für eine Heizungssanierung *

Die ideale Lösung

Die gute Nachricht: Es gibt Wegweiser, die durch das Dickicht der MuKEn Verordnungen führen. So auch die Heiz- und Klimatechnikexperten von Hoval, die auf der Plattform www.muken-wegweiser.ch  Betroffenen helfen. Es handelt sich um einen interaktiven Wegweiser auf der Hausbesitzer sieben einfache Fragen gestellt bekommen und auf dessen Grundlage mehr als zehn MuKEn Standardlösungen zu den individuellen Wohnbegebenheiten des Hauseigentümers erhalten.

Dadurch bekommen Hauseigentümer unkompliziert präsentiert, welche der MuKEn Standardlösungen für ihn persönlich infrage kommen. Durch diesen Wegweiser werden viel Zeit und Nerven gespart. Ist man an einer der vorgeschlagenen MuKEn Standardlösungen interessiert, bietet die Plattform die Möglichkeit für eine kostenfreie Beratung durch Hoval.

Mehr erfahren: www.muken-wegweiser.ch

Standardlösungen*

  • MuKEn Standardlösung 1 – Öl- oder Gaskessel mit Solarthermie: Ein Öl- oder Gaskessel kombiniert mit einer thermischen Solaranlage für das Warmwasser
  • MuKEn Standardlösung 2 – Pelletkessel (Biomasse): Ein Pelletwärmeerzeuger für Heizung und Warmwasser bringt zusätzlich einen Anteil an erneuerbarer Energie
  • MuKEn Standardlösung 3 – Luft/Wasser-Wärmepumpe oder Sole/Wasser-Wärmepumpe: Ein Wärmepumpensystem ist ganzjährig im Einsatz für Heizung und Warmwasser
  • MuKEn Standardlösung 5 - Fernwärme: Ein Fernwärmeanschluss an ein Netz mit Abwärme oder erneuerbarer Energie
  • MuKEn Standardlösung 7 - Öl- oder Gaskessel mit Photovoltaik und Wärmepumpenboiler: In einer Photovoltaikanlage wird Strom erzeugt, dieser betreibt eine Warmwasser-Wärmepumpe
  • MuKEn Standardlösung 10 - Öl- oder Gaskessel mit Wärmepumpe: Ein Wärmepumpensystem deckt die Grundlast ab und wird für die Spitzenlast mit einem Öl- oder Gaskessel kombiniert
  • MuKEn Standardlösung 11 - Öl- oder Gaskessel mit Komfortlüftung: Eine Wohnungslüftungsanlage mit einem Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung von mindestens 70%

 

Die Standardlösungen 4, 6, 8, 9 sind keine gängigen Lösungen im Wärmeerzeugerersatz, weshalb sie nicht aufgeführt sind.

Erstellt: 01.11.2020 07:00 Uhr

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Dieser Beitrag wurde von onlineimpact. in Kooperation mit Hoval AG erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.