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Absinthe

Absinthe - die Geschichte der Grünen Fee

Die Mythen um Absinthe sind vielfältig und verwoben. Um ihnen auf die Schliche zu kommen, muss zum Ursprung zurückgegangen werden. Absinthe ist nach langem Verbot heutzutage wieder ein gefragter Alkohol und in der Schweizer Gesetzgebung ist festgelegt, worauf es bei guten Absinthen ankommt.

Absinthe hat viele Namen wie Wermut oder Grüne Fee

Wermut, Grüne Fee, Absinthe

Absinthe oder auch Absinth geschrieben, ist eine Spirituose aus Ethylalkohol mit einem landwirtschaftlichen Ursprung. Bei der Bezeichnung Absinthe handelt es sich um die eingedeutschte Variante des französischen Begriffs absinthe und lässt sich eigentlich mit „Wermut“ übersetzen. Oft wird Absinth auch "Grüne Fee (La fée verte)" genannt, da er im 19. Jahrhundert grün eingefärbt wurde. Ein Absinthe muss Wermut (Artemisia Absinthium), Anis (Pimpinella Anisum) und Fenchel (Foeniculum vulgare) enthalten. Wenn eine dieser Zutaten fehlt, ist es ein Kräuterschnaps und kein Absinthe.

Ähnlich wie Rakı oder Ouzo wird Absinth mit Wasser verdünnt. Es gibt verschiedene Trinkrituale, die sich um den Absinth entwickelt haben, bei denen Absinth im Verhältnis zwischen 1:1 bis 1:5 mit Eiswasser vermischt wird. Eine verbreitete Variante, um Absinthe zu trinken ist mit Zucker und kaltem Wasser. Dafür wird ein Absinthlöffel mit einem Zuckerwürfel über dem Glas platziert und kaltes Wasser langsam über den Zucker gegossen. Auch das Anzünden des Zuckerwürfels ist eine beliebte Variante. Bei der Schweizer Trinkweise werden zwei bis vier Zentiliter Absinth mit kaltem Wasser vermischt und im Gegensatz zu anderen Trinkweisen wird auf Zucker verzichtet.

Für Absinthe gibt es diverse Trinkweisen

Geschichten und Mythen

Um Absinthe ranken sich viele Mythen und Geschichten und bereits in der Antike soll eine Form von Absinthe als Heilmittel Anwendung gefunden haben. Wirklicher Absinthe wurde 1769 im Fürstentum Neuenburg erstmals in einer Zeitungsannonce erwähnt, in der die Schwestern Henriod für ihr Heilmittel „Bon Extrait d’Absinthe“ warben. Dieses Heilmittel bestand aus Alkohol, Wermut, Anis, Fenchel, Zitronenmelisse und weiteren Kräutern. Dr. Ordinaire verwendete diese Rezeptur und vermarktete es als Magentherapeutikum kommerziell. Henri Louis Pernod, der Gründer der noch heute aktiven Pernod Gruppe, begann dann um 1800 mit einer kleinen Absinth-Produktion in Pontarlier, Frankreich und steigerte schnell den Absinth-Absatz. Er belieferte zum Beispiel die Armee mit seinem Produkt, die den aufputschenden Effekt des Getränks schätzten. Durch heimgekehrte Soldaten stieg die Produktionsmenge von 400 Litern pro Tag auf bis zu 20.000 Liter und es entstanden immer mehr Absinth-Destillerien. Die Popularität wurde durch die Künstler- und Intellektuellenszene verstärkt, denn viele Künstler mochten die vermeindlich inspirierende Wirkung von Absinthe. Künstler wie Ernest Hemingway,  Oscar Wilde, Picasso und Vincent van Gogh waren grosse Absinthe Fans.

Zwischen 1907 und 1923 wurde die Absinth-Produktion jedoch in beinahe ganz Europa verboten. Grund waren zu viele vermeintlich Absintheabhängige, ein Familiendrama mit tödlichem Ausgang und dass einige Hersteller minderwertigen, schädlichen Alkohol verwendeten. Nach dem Verbot wurden die Produktion und der Vertrieb von Absinth erst 1998 in der Europäische Union und in der Schweiz erst 2005  per Gesetz wieder legalisiert. Seitdem gewinnt Absinthe wieder an Beliebtheit und ist besonders bei Kennern gefragt.

Wer auf der Suche nach gutem Absinthe ist, sollte sich das Angebot der Distillerie Studer anschauen

Wie erkennt man guten Absinthe?

Wie bei jedem Alkohol gibt es auch bei Absinthe grosse Qualitätsunterschiede. Ein Absinth der seine Farbe nicht natürlich, sondern durch Zusatzstoffe oder künstliche Färbung erhält, ist grundsätzlich qualitativ minderwertiger. In der Schweiz ist in der Gesetzgebung festgelegt, wann Absinthe als hochwertig bezeichnet wird. Absinth ist eine Spirituose aus Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs die mit Wermutkraut oder dessen Extrakten, in Verbindung mit anderen Pflanzen wie Anis oder Fenchel aromatisiert ist. Entsprechend sollte sie auch nach diesen Pflanzen riechen und einen dezent bitteren Geschmack haben. Beim Verdünnen mit Wasser ergibt ein guter Absinth ein trübes Getränk.

Damit hochwertiger Absinthe nicht an Qualität verliert, ist die richtige Lagerung entscheidend. Absinthe sollte lichtgeschützt und bei konstanter Temperatur, unter 30 Grad Celsius gelagert werden. Die Flasche muss ausserdem mit einem Korken verschlossen werden, ein Verschluss aus Metall oder Plastik hat nicht den gewünschten Effekt, denn so verflüchtigt sich der Alkohol. Zu viel Luft schadet dem Absinthe ebenfalls, was bedeutet, dass Absinthe in ein kleineres Gefäss umgefüllt werden sollte, wenn die Flasche fast leer ist.  

Wer bei Absinthen viel wert auf Hochwertigkeit legt, sollte sich die Auswahl der Distillerie Studer anschauen. Die Absinthesorte der Distillerie, die in zwei unterschiedlichen Flaschen zur Verfügung steht, ist mit  Doppel Gold (CWSA Hong Kong) und Gold (ISW/DistiSuisse) ausgezeichnet. Der goldgelbe Matterhorn Absinthe zeichnet sich durch seinen ausgewogenen Geschmack aus. Die ausgefallene Farbe des Absinthes entsteht, da die Distillerie Studer nach der Destillation eine zusätzliche Mazeration mit Wermut durchführt. Es wird empfohlen diesen Absinthe im 1:4 Verhältnis zu trinken. Generell ist die Distillerie Studer für Ihre hochwertigen Spirituosen bekannt und auch der Gin oder Obstbrand sind einzigartig. Dort entstehen Produkte von unglaublicher Qualität und Natur. Egal ob Kenner oder Laie, wer Lust auf den Geschmack einer wirklich guten grünen Fee hat, wird im Angebot der Distillerie Studer fündig.

Erstellt: 11.09.2020 07:00 Uhr

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Dieser Beitrag wurde von onlineimpact. in Kooperation mit Distillerie Studer erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.