Weihnachtsgeschenke Nachhaltig verpacken - nachhaltig schenken

In der Weihnachtszeit türmen sich in den Wohnungen wieder Berge ausgedienter Geschenkpapiere und Kartons. Die verwendete Verpackung sollte zumindest möglichst umweltschonend sein, fand der Bio-Onlinehändler Mahler & Co.. Dank guten Partnern bringt das Schweizer Unternehmen attraktive Verpackung mit echter Ressourcenschonung unter einen Hut.

Keine Frage – ein schön verpacktes Geschenk macht Freude. Besonders in der Weihnachtszeit türmen sich dadurch aber die Geschenkpapier- und Verpackungsabfälle. Bei vielen Druckprodukten muss trotz des guten Schweizer Sammelsystems beim Papierrecycling ein beachtlicher Teil als Sondermüll entsorgt werden. Dieser Umstand störte Mahler & Co. und wollte dies für ihre Geschenksets ändern.

Die Familie Mahler startete 1963 auf dem Eichberg oberhalb des Hallwilersees mit dem biologischen Landbau. Sie waren mit die Ersten in der Schweiz, die ausschliesslich biologisch produzierten und biologische Lebensmittel vom eigenen Hof und von Partnerbetrieben verkauften. Von der grossen Erfahrung und den langjährigen Beziehungen zu Produzenten kann der nun 10-jährige Bio-Online-Shop Mahler & Co. bis heute profitieren. Die Überzeugung für verantwortungsvolles Handeln wurde dem Unternehmen also bereits in die Wiege gelegt. Kein Wunder hat Mahler & Co. sich zum Ziel gesetzt, Nachhaltigkeit umfassend zu leben – auch bei Verpackung und Logistik.

Verpackung umweltfreundlich bedruckt und geklebt

Mit der Druckerei Vögeli AG aus Langnau im Emmental fand Mahler & Co. eine Partnerin, die es ermöglicht, die Geschenksets nicht nur genussvoll, sondern auch rundum umweltfreundlich verpackt anzubieten. Die Boxen und Banderolen bestehen vollständig aus zertifizierten Materialen nach dem Cradle to Cradle® Prinzip. Der Begriff steht für eine durchgängige und konsequente Kreislaufwirtschaft. Was der Umwelt als Rohstoff entnommen wird, soll zu 100% wieder zurückfliessen. Sämtliche verwendeten Materialien wie Karton, Druckfarbe Drucklacke und auch der eingesetzte Leim wurden optimiert und wissenschaftlich getestet, sie enthalten keinerlei schädliche Substanzen mehr. Dies ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Produkte, welche darin verpackt sind. Es gibt keinerlei Schadstoffe, die mit dem Produkt und den Menschen in Berührung kommen. Eine umweltfreundliche Alternative für die von Mahler & Co. verwendeten Klarsichtbeutel zu finden, war schwieriger.

Beutel aus 70% nachwachsendem Rohstoff

Eine Verpackung mit direktem Lebensmittelkontakt muss strenge Kriterien erfüllen: Um Nüsse und Trockenfrüchte vor schnellem Verderben und Schädlingen zu bewahren, muss die Verpackung schweissbar und dadurch luftundurchlässig sein. Sie soll zudem möglichst durchsichtig sein, damit die KonsumentInnen die Produkte gut sehen können. Und natürlich müssen die Beutel stabil und praktisch sein, um die Arbeit in der Logistik zu vereinfachen. Diese Kriterien erfüllten für die Klarsichtbeutel der Eigenmarkenprodukte von Mahler & Co. lange nur konventionelle Kunststoffbeutel aus fossilen Rohstoffen, meistens in Fernost produziert. Das Problem bei vielen vermeintlich umweltfreundlichen Alternativen: Die verwendeten nachwachsenden Rohstoffe werden extra angepflanzt, benötigen dadurch viele Ressourcen und stehen in Konkurrenz mit Anbauflächen für die Lebensmittelproduktion.

Nach intensiven Recherchen wurde Mahler & Co. dennoch fündig. Die Beutel für die Nüsse und Trockenfrüchte unter der Mahler & Co. Eigenmarke werden neu aus innovativer Folie aus Italien hergestellt. Sie erfüllt alle erforderlichen Kriterien und besteht aus 70 Prozent nachwachsenden «Abfall-Rohstoffen»; Unter anderem Nebenprodukte, die bei der Holzverarbeitung anfallen, zudem Rezyklat aus der Kunststoffsammlung. Dank steigender Produktionsmengen ist der Bio-Online-Händler seit diesem Jahr in der Lage, die alternativen Beutel gemäss seinen Anforderungen bei der Firma Celloclair in Liestal herstellen zu lassen. Ab Ende 2022 werden alle Lebensmittel der Eigenmarke darin verpackt sein. Der Weg von Mahler & Co. hin zu möglichst nachhaltigen Verpackungslösungen ist aber noch nicht zu Ende. Das Ziel der Firma ist es, geeignete Beutel aus 100% nachwachsenden Rohstoffen verwenden zu können.

 

Erstellt: 08.12.2022 07:00 Uhr

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Dieser Beitrag wurde von Xmediasolutions in Kooperation mit Mahler & Co. AG erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.