Klimaschutz Gebäudetechniker auf Mission Klimaschutz

Die Coronapandemie hat die Verletzlichkeit unserer Gesellschaft aufgezeigt. Aber auch das Weltklima befindet sich in einem zunehmend kritischen Zustand. «Handeln» lautet deshalb das Gebot der Stunde.

Der Klimawandel vollzieht sich zwar schleichend. Die Dringlichkeit des Handelns ist deswegen aber nicht geringer. Zuwarten wäre fatal. Denn kein oder ein zögerlicher Klimaschutz kostet langfristig deutlich mehr als rasches und entschiedenes Handeln. Es macht also auch ökonomisch Sinn, jetzt etwas zur Begrenzung des Temperaturanstiegs zu unternehmen.

suissetec Klimakampagne

Der Schweizerisch-Liechtensteinische Gebäudetechnikverband suissetec handelt und lancierte kürzlich seine erste nationale Klimakampagne. In dieser Kampagne trifft die Welt der demonstrierenden Klimabewegung auf die Welt der installierenden Gebäudetechniker. Trotz anderer Ausgangslage, die Ziele sind identisch. Die suissetec Kampagne schlägt eine Brücke: Sie verbindet die Klimabewegung, die einen Wandel fordert, mit den Gebäudetechnikern. Diese handeln im Berufsalltag und erzielen so eine ganz konkrete Wirkung. Beide Welten verfolgen nämlich dasselbe Ziel eines möglichst baldigen CO2-neutralen Planeten. Ob demonstrieren, debattieren oder installieren: suissetec ist überzeugt, dass es bei der Herausforderung Klimawandel  ein Miteinander aller braucht.

Langjähriges Engagement

Die Thematik der suissetec Kampagne ist hochrelevant, sind doch sowohl Nachhaltigkeit als auch Klimaschutz Megatrends, die bleiben werden. Gleichzeitig ist suissetec aufgrund ihres langjährigen Engagements für eine CO2-neutrale Zukunft eine überaus glaubwürdige Absenderin. Auf der Landingpage suissetec.ch/klima findet man neben dem Kampagnen-Clip sämtliche Fakten der vergangenen 20 Jahre sowie auch ein animiertes Erklärvideo.

Jobs mit Zukunft

Attraktiv, sinnhaft und krisensicher: Die Perspektiven der Berufe Gebäudetechnikplaner, Spengler, Lüftungsanlagenbauer sowie Heizungs- und Sanitärinstallateur sind ausgezeichnet. Wer also konkret etwas für den Klimaschutz bewirken will, ist in der Gebäudetechnik am richtigen Ort. Die Berufe sind selbstverständlich auch für selbstbewusste und engagierte Frauen perfekt geeignet.

Mehr unter: www.toplehrstellen.ch

Gebäudetechniker auf Mission Klimaschutz

Vom Ölfamilienhaus zum Kraftwerk

Herr Schaer, Sie haben für Ihre Familie ihr 70er-Jahre-Haus saniert. Ein guter Entscheid?

Ja, auf jeden Fall. Wir haben die Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt. Zudem ein Solardach mit Batteriespeicher installiert. Wir profitieren nur: Wir schonen das Klima und haben kaum Energiekosten, da wir zu 80 % autark sind. Und das im Schweizer Mittelland! Ausserdem sind unsere Investitionen in der Schweiz geblieben und nicht ins Ausland abgeflossen.

Man hört viele Behauptungen – was sind Ihre Erfahrungen?

Alles funktioniert einwandfrei! Das ist Fakt und können wir nun nach sechs Jahren Betrieb belegen. Die höheren Investitionskosten waren einmalig. Nun profitieren wir Jahr für Jahr und sparen unter dem Strich viel Geld. Und sind unabhängig vom Öl.

Sie nutzen ausschliesslich erneuerbare Energien. Tangiert Sie das CO²-Gesetz somit gar nicht?

Doch, das tut es, denn Klimaschutz geht alle etwas an! Es geht auch um Auswirkungen, die uns und zukünftige Generationen betreffen. Meine Frau und ich stimmen am 13. Juni «Ja» zum CO²-Gesetz. Zudem mein Tipp: Alle Hausbesitzer/-innen sollten sich informieren und ihr Gebäude auf Vordermann bringen. Infos findet man z. B. auf: energieschweiz.ch/gebaeude

Erstellt: 18.05.2021 07:00 Uhr

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Dieser Beitrag wurde von onlineimpact. in Kooperation mit Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband (suissetec) erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.