Energiesparen Der Standby-Mode birgt grosse Einsparpotenziale

Hochwertige Messgeräte und -systeme sind die Kernkompetenz von Tameq. Peter Wilhelm erläutert, was die Geräte können und wie sie indirekt beim Energiesparen helfen.

Instrumente wie Oszilloskope und Power Analyzer können helfen, Energie zu sparen

Herr Wilhelm, bei Tameq dreht sich alles um elektronische Messtechnik. Inwiefern?

Wir vertreiben nicht nur Instrumente wie Oszilloskope und Power Analyzer, sondern integrieren auch automatische Testsysteme. Ebenso spielte zuletzt die Auftragsentwicklung eine zunehmende Rolle. Ein Trigger dafür ist oft eine technische Frage, welche in Kundengesprächen entsteht. Als Lehrbeauftragter für Elektrotechnik HF und Messtechnik an der IBZ lasse ich auch gern jene Messgeräte einfliessen, die nicht Teil des Lehrplans sind.

 

Warum ist der Bereich Entwicklung so wichtig?

Wenn Elektronikingenieure den Wirkungsgrad von einem Schaltnetzteil um ein Prozent verbessern, hat das über die Lebensdauer gesehen eine grosse Auswirkung. Beispiel Photovoltaiktechnik: Je höher deren Wirkungsgrad ist, umso schneller lohnt sich eine Investition. Aber auch rund um die Herstellung der Autobatterien der Zukunft forschen und tüfteln wir gerade sehr viel.

«Je höher der Wirkungsgrad von PV-Anlagen, umso mehr lohnt sich eine Investition» - Geschäftsführer Peter Wilhelm

Heute ist ein Oszilloskop mehr als ein reines Visualisierungstool – es ist eine Auswertestation. Was können die Oszilloskope von Teledyne LeCroy und die Leistungsanalysatoren von N4L?

Diese Oszilloskope werden in der Leistungselektronik vor allem bei transienten Vorgängen eingesetzt. Damit lassen sich diese Schaltvorgänge detailliert erfassen und Schaltverluste bestimmen. Anders der Power Analyzer von Newtons4th, kurz N4L. Dieser misst neben Spannung und Strom den Wirkungsgrad. Dies hilft, die Verluste von Verbrauchern wie TV, Drucker oder Notebook im Standby-Betrieb zu messen.

 

Wie können Privathaushalte mit diesem Wissen Energie einsparen?

Indem wir beim Kauf von Wasserkocher oder Leuchten auf das Energie-Siegel achten. Eine Zeitschaltuhr verhindert wiederum, dass ein Router auch nachts läuft, eine Zeit, in der niemand das WLAN benutzt oder fernsieht. Auch muss der Laptop nicht permanent am Netz sein. Besser ist es, den vollgeladenen Akku bis auf 30 Prozent entladen zu lassen. Ziel ist es, dass sich alle Akkus künftig automatisch vom Netz trennen, wenn sie voll sind. Soweit sind wir allerdings noch nicht.

Erstellt: 06.11.2022 07:00 Uhr

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Dieser Beitrag wurde von onlineimpact. in Kooperation mit Tameq Schweiz erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.