Smart Home Modern leben bedeutet «schlau» wohnen

Was vor Jahren noch Science Fiction war, ist heute Realität – die Digitalisierung in den eigenen vier Wänden. Smart Home Anwendungen machen es möglich.

Modern leben bedeutet «schlau» wohnen
Smart Home Anwedungen durch App steuern

Der Kühlschrank schlägt ein Rezept auf Basis seines Inhalts vor, während der Saug- Roboter selbstständig nach Krümeln und Staub im Zuhause sucht. Die Heizung wird via App von unterwegs aus höher gedreht, während sich das Licht bequem vom Sofa aus via Sprachsteuerung dimmen lässt. Und im Urlaub schlägt das Smartphone Alarm, falls sich etwas Verdächtiges zu Hause tut. Die Technik dahinter wird immer ausgereifter und ihre Fehler seltener. Fakt ist: Smart Home-Anwendungen machen das Leben komfortabler, sicherer und auch klimafreundlicher. Kein Wunder, dass sie sich bei den Schweizern zunehmend an Beliebtheit erfreuen: Laut dem Digital Market Outlook wird die Anzahl der Haushalte im Smart Home Markt in der Schweiz im Jahr 2025 bei etwa 1,9 Millionen liegen. Das entspricht, verglichen mit heute, fast einer Verdoppelung.


Energie und Kosten sparen

Gemäss den Ergebnissen des Statista Global Consumer Survey 2021 sind Smart-TVs sowie – mit grösserem Abstand folgend – smarte Glühbirnen und Bluetooth-Lautsprecher ohne virtuellen Assistenten am häufigsten im Einsatz in den eigenen vier Wänden. Ganze 81 Prozent der Schweizer sind bereits in Besitz eines intelligenten Fernsehers, der über einen Internetzugang verfügt. Aber auch smarte Lautsprecher, Geräte zur Heizungssteuerung, steuerbare Steckdosen, Gefahren-melder und Netzwerkkameras kommen bei der Kundschaft immer besser an. Insbesondere für Hausbesitzer lohnt sich der Einsatz intelligenter Heiz- und Klimatechnik, etwa von smarten Heizkörpern und Thermostaten. Sie sind in der Lage, die Temperatur im Eigenheim immer optimal anzupassen – beispielsweise abhängig davon, ob gerade gelüftet wird, ob Personen anwesend sind und teilweise sogar unter Berücksichtigung der Wettervorhersage. Wie viel Heizkosten smarte Thermostate letzten Endes tatsächlich sparen, hängt unter anderem auch vom Heizungssystem ab und wie gut oder schlecht das Haus gedämmt ist.

Modern leben bedeutet «schlau» wohnen
Smart Home anwendungen wie iRoboter, Smart-Kühlschrank, und Klimatechnik

Auf Zertifizierung achten

Welche Art von Bedenken gegenüber Smart-Home-Anwendungen es bei nicht- Usern gibt, dies hat eine Studie des deutschen Digitalverbands Bitkom vor Kurzem unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Viele Befragte schreckt ein zu hoher Preis ab oder sie nennen Komplexität bei der Bedienung und der Installation der Anwendungen als Gründe. Die meisten Verbrauchenden haben allerdings Sicherheitsbedenken: 41 Prozent befürchten einen Hackerangriff, 39 Prozent haben Angst vor dem Missbrauch persönlicher Daten und 32 Prozent sorgen sich generell um ihre Privatsphäre. Der Rat von Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder lautet daher: «Gerade bei Smart Home Geräten sollte man nicht unten in die Ramschkiste greifen, sondern auf nach internationalen Standards zertifizierte Produkte achten. Sie machen Smart-Home Anwendungen gegen Angriffe von Aussen ausgesprochen sicher. Dabei sind auch die Nutzerinnen und Nutzer gefragt, etwa wenn es um den Schutz ihres eigenen WLANs oder regelmässige Updates der Geräte geht.»

Erstellt: 04.10.2022 07:00 Uhr

Paid Post

Dieser Beitrag wurde von onlineimpact. erstellt. Die Redaktionen von Tages-Anzeiger und Tamedia / TX Group haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte.