Autofahren Mit Schwung durch die Berge

Autofahren erfordert immer mehr Weitsicht – nicht nur um sicher unterwegs zu sein, sondern auch um Geld zu sparen. Diese Fahrtipps lohnen sich besonders. 

Mit Schwung durch die Berge

Wer derzeit tankt, muss tief ins Portemonnaie greifen. Da bleibt nur eines: das Fahrverhalten anzupassen, um wenigsten auf diese Weise einige Franken zu sparen – bis zu 15 Prozent und mehr sind drin. Beispiel Autobahnen: Hier zahlt sich beim Fahren durch bergige Landschaften eine intelligente Fahrweise besonders aus. Einmal bis zur erlaubten Geschwindigkeit Gas geben, auskuppeln und den Wagen bergab einfach rollen lassen: So ist es möglich, ohne zusätzlichen Treibstoff problemlos einen Kilometer oder mehr zu fahren. Wichtig jedoch: das Tempo nicht zu sehr abfallen zu lassen. Zum einen, um nicht zum Verkehrshindernis zu werden, was durch Abbremsen der hinteren Fahrzeuge Staus verursachen und zu höheren CO2-Emissionen führen kann. Fehlt der Schwung, braucht es zum anderen letztlich mehr Energie, um den nächsten Berg zu erklimmen. Mit Tempomat zu fahren – idealerweise im Eco-Modus –, lohnt sich ebenso. Dies führt zu einer gleichmässigen Fahrweise, die letztlich immer von Vorteil ist.


Schnell sein beim Schalten

Auch beim Schalten steckt viel Sparpotenzial – keine neue Erkenntnis, dennoch ist das Bewusstsein dafür oft noch nicht gross genug. Vor allem schnelles Hochschalten ist wichtig. Der optimale Drehzahlbereich je nach Fahrzeugtyp sollte dann zwischen 1’500 und 2’000 Umdrehungen liegen. Zudem zahlt es sich aus, niedertourig zu fahren, also hohe Gänge zu nutzen. Neuere Modelle sparen bei Tempo 50 im sechsten Gang rund 45 Prozent im Vergleich zum Fahren im dritten Gang. Und in Bergregionen? Selbst hier sind hohe Gänge von Vorteil: Auch wenn dann das Gaspedal mehr gedrückt werden muss, ist es besser, einen grösseren Gang zu nehmen. Denn schlussendlich entscheidet die Drehzahl über den Verbrauch.

Erstellt: 25.07.2022 07:00 Uhr

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