Heizkosten sparen Nachhaltig warm durch die kalte Jahreszeit

Heizungen verbrauchen viel Energie. Das ist weder für die Umwelt noch fürs Portemonnaie gut. Abhilfe schafft zum Beispiel eine Wärmepumpe.  

Nachhaltig warm durch die kalte Jahreszeit

Zu einem nachhaltigen Leben gehört es, nachhaltig zu heizen. Ökologisch heizen heisst: heizen mit regenerativer Energie. Regenerative Energieträger sind nahezu unerschöpflich und spielen im Rahmen der Energieversorgung eine immer bedeutendere Rolle. Experten sehen in modernen Solarthermie-Anlagen, Holz- oder Pelletheizungen sowie Wärmepumpen die Heizsysteme der Zukunft. Diese klimafreundlichen Alternativen zu den fossilen Brennstoffen Öl und Gas werden sowohl im Neubau als auch bei Sanierungen im Gebäudebestand immer beliebter. Während es früher beim Entscheid für ein Heizsystem keine grosse Auswahl gab, so hat man heutzutage schon fast die Qual der Wahl, denn immer mehr alternative Systeme erobern den Markt. Diese unterscheiden sich nicht nur beim Energieträger, sondern auch in der eingesetzten Technik, ihrer Effizienz, Wirtschaftlichkeit und den Umweltbelastungen.


Sinnvoll kombinieren

Beispiel Wärmepumpen. Die Anlagen entziehen der Umgebung Energie und wandeln diese mithilfe eines Wärmetauschers in Heizwärme um. Am Markt erhältlich sind verschiedene Varianten, welche die Wärmeenergie entweder aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser beziehen. Da die Wärmepumpe zwar kein Gas oder Öl benötigt, wohl aber durchgängig Strom, ist eine Anbindung an eine Photovoltaik-Anlage, die Solarstrom für den Betrieb produziert, und einen Pufferspeicher, der überschüssige Wärme der Wärmepumpe speichert und bei Bedarf an das Heizungssystem, sinnvoll.


Lohnende Investition

Mittlerweile sind in der Schweiz mehr als 350’000 Wärmepumpen in Betrieb. In 2020 wurden über 28’000 Wärmepumpen verkauft – neuer Rekord. Jedoch schrecken viele Hauseigentümer die im Vergleich hohen Investitionskosten ab. Dabei wird häufig vergessen, dass es verschiedene Förderprogramme gibt und die laufenden Kosten etwa für den Unterhalt deutlich tiefer ausfallen. Pro installierte Wärmepumpe werden in einem Einfamilienhaus jährlich etwa 2’000 Liter Heizöl oder 2’000 Kubikmeter Erdgas eingespart. Das freut nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Umwelt.

 

Erstellt: 31.10.2021 07:00 Uhr

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